Der Durst nach Bedeutung, Konsum und der Entwicklung von Islamisten und Rechtsextremisten in den Europäischen Großstädten

Seit Jahren ist ein steigender Wachstum von Islamisten und Rechtsextremisten in den westlichen Europäischen Großstädten zu beachten. Diese Entwicklung wird in der intellektuellen Diskurs vor allem als Schuld der Eltern, Freundeskreise, sowie Armut und mangelnde Bildung zugeschreiben.

Teilnehmer der “Hooligans gegen Salafisten” in Köln (Roland Geisheimer / attenzione)

Solche Faktoren sind natürlich wichtig um der Anstieg der Islamisten und Rechtsextremisten zu verstehen, allerdings bieten solche oberflächliche und einfache Erklärungen kein vollständiges Bild um das neue Realität zu verstehen. In Gesellschaften die Primär auf Konsum und Geld gerichtet sind, finden viele Junge Männer zwischen 16–25 Jahren keinen Erfolg und keine spannende und intrinsische Bedeutung die Ihnen motiviert Bildung, Arbeit und normale bürgerliche Verhaltensweise aufzunehmen.

Salafisten während einem Gebet in Bonn (picturealliance.dpa)

Die wachsende Spaltung zwischen den Reichsten und den Ärmsten, die in Großstädten besonders ausgeprägt und sichtbar ist, sowie fehlende Orientierung und fehlende positive Werte lenken viele Junge Männer in der Richtung von radikaler Islamismus und Rechtsextremismus. Der Islamismus und Rechtsextremismus bieten einfache Welt-Erklärungen und Bedeutung in der Kamp gegen eine Ordnung die Sie als unrein, korrupt und dekadent betrachten. Sich in der Kampf gegen eine solche Ordnung als Islamist oder Rechtextremist zu stellen, darf auch als schneller und einfacher Ausweg aus der Schatten der Bedeutungslosigkeit und in der Tod zu dienen für viele junge Männer.

Der wachsender Extremismus sollte nicht als Problem an sich verstanden werden, sondern als Symptom einer Krankheit die ganze Gesellschaften lahmlegen kann. Der kalter Konsum und Vernichtung von Schönheit, Werte und Natur, durch der Erweiterung der Mensch und seine Städten, Gebäude und Straßen ohne Berücksichtigung auf der Natur und die Werte die unsere Gesellschaften am Anfang ermöglicht hat, wird zu wachsender Hass und Elend führen.

Ein Wohnungsloser Man in Los Angeles. (Francine Orr)

Wir müssen uns erst in der Spiegel angucken und unsere Städten, Gesellschaften und Ländern durch einen ehrlichen Linse betrachten, anstatt die Symptomen der Extremismus durch immer erweiternder polizeiliche, nachrichtendienstliche und sonstige staatliche Mitteln zu “bekämpfen”. Krebs kann man nicht durch Schmerzmitteln heilen und genauso sollte man handeln, wenn man etwas gegen den wachsenden Extremismus handeln will.

Die Staaten, Gesellschaften und Kommune müssen den Ausweg der Islamisten und Rechtsextremisten durch den Dienst an der Allgemeinheit und der Natur ersetzen. Wir brauchen massenhafte Projekte indem Millionen von Junge Männer sich in bedeutungsvolle und gut bezahlte Arbeit engagieren können anstatt sich über den “Dschihad” in den Moscheen oder über den “dreckigen Ausländer” auf den Straßen aufzuregen. Bedeutungsvolle und positive Arbeit die eine positive Wirkung auf den Wohnungslosen, die Natur, die Städten und die Arbeiter selbst verursachen wird.

WPA Postern für Yellowstone und die Grand Canyon.

Ein Projekt ähnlich zu dem der “Works Progress Administration (WPA)” der Vereinigten Staaten, das in 1935 gegründet wurde und Arbeit für Millionen von Amerikanern erschaffen hat während der Weltwirtschaftskrise in den 1920ern und 1930ern Jahren. Diesmal anstatt Brücken und Straßen zu bauen, würden die Männer die unzählbare Obdachlosen helfen, die Straßen und Städten reinigen, die Natur beschützen, Bäume pflanzen und öffentliche Plätze wie Parks verschönern.

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